Gaming - weniger junge, mehr alte Gamer in Deutschland




  • Der game - Verband der deutschen Gamesbranche hat weitere Marktzahlen zum deutschen Spielemarkt veröffentlicht, diesmal zur Altersstruktur der Gamerinnen und Gamer. Wichtigste Erkenntnis: Das Durchschnittsalter ist zum vierten Mal in Folge auf nun 36,1 Jahre gestiegen. Im Vorjahr lag es noch bei 35,5 Jahre.



    Zurückzuführen ist der Trend auf zwei Entwicklungen. So steigt die Zahl der über 50-Jährigen Computerspielerinnen und -spieler weiter an. Laut den Berechnungen auf Grundlage des GfK-Consumer-Panels, die der game vorlegte, liegt die Zahl der 50-Jährigen, die zumindest gelegentlich spielen, 2018 bei 9,5 Millionen. Im Vorjahr waren es 8,7 Millionen, davor 7,9 Millionen, 7,3 Millionen und 2013 waren es 6,5 Millionen.



    Gleichzeitig ist die Zahl der jungen und jugendlichen Spieler im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Zahl der neunjährigen und jüngeren Gamer sank um 400.000 auf 2,7 Millionen. Die Zahl der Zehn- bis 19-Jährigen um 100.000 auf 5,8 Millionen. Im Vergleich zu 2014 sind in beiden Altersgruppen kumuliert 1,1 Millionen Spielerinnen und Spieler verloren gegangen.



    Wenig Veränderung gibt es hinsichtlich der Aufschlüsselung nach Geschlechtern. Der game beziffert die Zahl der Gamerinnen in Deutschland basierend auf den Daten auf 16,3 Millionen. Das sind 47 Prozent aller spielenden Deutschen.



    "Ob auf dem Smartphone unterwegs oder auf PC und Spielekonsole zu Hause: Deutschland ist ein Land der Gamer", sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. "Games sind der ideale Vermittler digitaler Kompetenzen, das zeigt nicht zuletzt das große Spieler-Wachstum bei den über 50-Jährigen. Auch wenn niemand in dieser Altersklasse mit Computer- und Videospielen aufgewachsen ist, sind es Games, die ältere Spieler für Smartphones, Laptops und Co. begeistern."





    Quelle: GamesMarkt.de

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