Blizzard - Ein Herz für Activision - Spieler sollen nur zahlen und ihre Klappe halten!

  • Nicht lange ist es her, da konnten wir mit dem Battle.Net-Launcher nur Spiele von Blizzard Entertainment spielen,

    ein großer Aufschrei der Spieler trat auf, als nun das erste Blizzard-fremde Spiel in dem Launcher erschien: Destiny 2.

    Die Spieler forderten Widerruf und waren empört - Es war nicht das erste mal, dass sie sich dem Unternehmen Blizzard fremd fühlten,
    doch seit einigen Jahren ist Blizzard nicht mehr das Unternehmen, welches den Spielern nah sein möchte, es zog sich langsam zurück.

    Jeder Spieler, der schon länger bei Blizzard unterwegs ist, der kann bezeugen, dass Blizzard uns Spielern gegenüber immer lustig drauf war,
    wir bekamen Hilfe, wir bekamen Events, wir bekamen Blizzard und wir waren glücklich.
    Nie war ein Unternehmen so stark mit uns verbunden, wie dieses und manchmal möchte ich gerne an diese Zeit festhalten.


    Doch erst wurden die WoW-Charakter-Dienste teurer, Blizzard führte Inhalte ein, die Spieler schon vorher fürchterlich fanden und anschließend wurde alles teurer.

    Der Heroes-Ingame-Shop wurde umgestaltet und umgerechnet zahlt man jetzt für Skins das dreifache mit Echtgeld!

    Die Hearthstone-Skins wurden preislich von 8€ auf 10€ angehoben.

    Und die ersten Solo-Abenteuer waren Pay-To-Win, das erste mal, das unser geliebtes Unternehmen auf eine solch gierige Art und Weise handelt.

    (In diesem Fall waren es quasi Missionen, die man mit Echtgeld oder übertrieben viel Ingame-Währung ergattern kann, sodass man doch lieber Echtgeld investiert, um zum Teil op-Karten zu bekommen, die andere nicht haben können.

    Zur Info: Ein normaler Spieler benötigt um die 2 Tage, um 100 Gold zu farmen - 1x Flügel kostet 700 Gold oder 5,99€. 5x Flügel kosten 3500 Gold oder im Paket 21,99€; Ein normaler Spieler hätte also 70 Tage aktiv spielen müssen UND dabei niemals Kartenpackungen kaufen dürfen.)


    Blizzard war uns nun fern, ein Unternehmen, welches eine große Fan-Gemeinde gespalten hat.

    Nun schlug Blizzard ein weiteres mal aus und fügte das neue Spiel Black Ops 4 dem Battle.Net-Launcher hinzu.

    Die Spieler haben sich von dem Destiny 2-Schock nicht einmal ganz erholt und nun kommt der nächste Ego-Shooter in unsere Reihen,

    Auch diese Aktion ließ die Spieler aufschreien - nicht ganz so doll wie das erste mal, den Blizzard ist nicht mehr Blizzard.

    Was nun hinzu kommt ist der Umstand, dass alle Black Ops-Spieler nun auf den Battle.Net-Launcher verpflichtet sind, denn dieses Spiel gibt es nirgendswo anders, nicht einmal bei Steam!

    Somit gab es nicht nur bei Blizzard-Spielern den eher kleineren Aufschrei, sondern bei den sonstigen Black Ops-Spielern einen noch viel größeren!

    Blizzards Ruf wurde damit noch stärker beschädigt.


    Black Ops 4 war nun denn da, ein Spiel welches das erste mal im Oktober spielbar sein wird.

    Bislang war bekannt, dass Black Ops 4 keine Story haben wird, sondern stattdessen auf die beliebten Modi Zombie-Modus und Battle-Royale zurückgreifen wird.

    Der übliche Mehrspieler-Modus dient nicht als Highlight, sondern als Selbstverständlichkeit.

    Black Ops 4 war bislang in folgenden Varianten zum Vorverkauf bereit:

    59,99€ - Standard-Edition (Alle Modi enthalten)

    89,99€ - Standard-Edition + 8500 Call-of-Duty-Punkte.

    Seit neuestem jedoch findet sich im Shop des Battle.Net-Launcher folgendes Angebot:

    59,99€ - Standard-Edition

    99,99€ - Standard-Edition + Season-Pass => Zombie-Modus (4 Zombie-Erlebnisse), 12 Mehrspieler-Karten und 4 Blackout-Charaktere

    129,99€ - Standard-Edition + Season-Pass + 8500 CoD-Punkte

    Laut dem Hersteller kosten Zusatzinhalte insgesamt weit mehr als das Doppelte des Season-Passes.

    Ich fasse kurz zusammen was sich verändert hat:

    -Der Zombie-Modus muss nun zusätzlich zum kompletten Spiel erkauft werden. Quasi als Addon für ein Spiel, welches gleichzeitig mit dem Spiel erscheint.

    -Bei 12 zusätzlichen Mehrspieler-Karten darf man bei der Standard-Edition mit nur wenig Abwechslung rechnen.

    -Ohne den Fokus auf andere Modi zu legen bietet die Standard-Edition quasi nur einen Battle-Royal. Ein Battle-Royal der 59,99€ kostet ist sehr riskant.

    -Der Preis von Digital-Deluxe-Enhanced-Edition wurde um 30€ angehoben.


    Und da wurden wir schon wieder enttäuscht, da dies alles über den Battle.Net-Launcher stattfindet, wird Blizzards Name weiterhin beschmutzt.
    Activisions Spiele hingegen sind für solche Aktionen bereits bekannt. Ein Unternehmen, welches auf reinen Profit aus ist und aus jeder Ecke weiteren Profit ziehen möchte hat unser Blizzard nun infiziert.
    Man sah es an Destiny 2 (Es gibt gleich einen Link diesbezüglich) und nun sieht man es an Black Ops 4. Mich wird nichts mehr überraschen, was in Zukunft passieren wird.

    Weiterhin durften wir als Spieler stets Kritik zu den Spielen von Blizzard selbst abgeben. Blizzard hat früher oft auf diese reagiert und diese aufgenommen.
    Niemand hegte Hass auf dieses Unternehmen, denn nie gab es ein solches, das den Spielern so nah war;
    In den letzten Monaten wurde jeder zweite Spieler gebannt, der eine negative Kritik schrieb - War der Blizzard-Mitarbeiter gut gelaunt gab es eine Verwarnung und der Thread wurde gelöscht.
    Doch seit einigen Wochen fährt Blizzard wieder eine neue Politik ein, Kritiken sieht man wieder öfters. Da hat wohl jemand Ärger bekommen.

    Wer heute eine Kritik über ein Blizzard-Spiel verfasst, der darf darüber glücklich sein, dass viele Diskussionen durch diese stattfinden,
    Doch wie sieht es aus, wenn man eine Kritik über die Spiele seines geliebten Partners Activision veröffentlicht?


    In diesem Beitrag (https://eu.battle.net/forums/de/bnet/topic/17620032183) haben viele Spieler ihre Meinung zu Destiny 2 veröffentlicht und sich dabei konsequent an die Forenrichtlinien gehalten.
    Ich habe ebenso kommentiert, um genau zu sein eine objektive Analyse des Preisverhaltens von Destiny 2 geschildert, die so positiv unterschrieben wurde.
    Blizzard hat den Beitrag dann doch irgendwann mal entdeckt und ohne bekannten/benannten Grund gesperrt, das Forum wird weder von Blizzard, noch von Usern viel besucht.

    Nun ist die Frage, aus welchem Grund Blizzard diesen Beitrag schließen sollte, der ausschließlich negative Kritik zu Destiny 2 enthält.
    Ich analysiere:
    -Jeder Spieler hielt sich an die Forenrichtlinien.
    -Kritik ist (zumindest gegen Blizzard) erlaubt, war früher sogar deutlich erwünscht!

    -Es wurde kein Grund genannt, weshalb der Beitrag gesperrt wurde.
    -Destiny 2 wurde von Activision veröffentlicht.
    -Activision und Blizzard sind in einer Partnerschaft.
    -Durch negative Kritik gegen Activision gefährdet Blizzard die Partnerschaft zu Activision.
    -Durch das Beschützen des Rufes von Activision geht der Ruf von Blizzard ebenso kaputt.

    Naja, Blizzard gibt nicht mehr viel auf sein Ruf, auch hier sieht man wieder: "Solange es meinem Partner gut geht, geht es mir gut."
    Blizzard duldet:
    -Ungerechtfertigte Banns.
    -Zu hohe Preise.
    -Alles, was gegen Blizzard geht (Das muss ich hoch halten, das ist edel.)
    -Mittelmäßigen Support mit hohen Wartezeiten.

    Was Blizzard jedoch nicht duldet ist ganz klar:
    -Jegliche Aktivität die nur wohl möglichen Schaden bei Activision anrichten würde.

    Hier sieht man dann auch, was Blizzard wichtig ist:
    Früher:
    -Glückliche Spieler

    -Hohe Spielerzahlen
    -Guter Umsatz

    -Das Unmögliche in Spielen möglich machen
    -Ein guter Ruf

    Heute:
    -Profit

    -Partnerschaften

    -Scheiß auf die Spieler

    Und damit bedanke ich mich für das Lesen dieses Beitrages und lasst ruhig einen Kommentar da, ob ihr meiner Meinung zustimmt, oder ihr eher vom Gegenteil überzeugt seid!
    Jede Meinung interessiert mich! :modo: